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Zwei Brüder zeigen Facetten des Elends

Dennis und Patrick Weinert, zwei Brüder aus dem beschaulichen Rheda-Wiedenbrück, haben Uni und Schule gegen Abenteuer in der großen weiten Welt getauscht. In ihrem ersten sozialdokumentarischen Projekt, widmen sie sich dem Thema Armut. Burkina Faso, Nepal, Haiti – die Weinert-Brüder machten sich auf den Weg in die ärmsten Regionen, um ein eigenes Bild von der Situation vor Ort zu gewinnen. Ihre Erlebnisse schildern sie in dem Fotobuch „A world in distress“. Beeindruckende, schockierende, zum Nachdenken anregende Seiten gespickt mit hochwertigen Fotografien. Seit kurzem ist die limitierte Auflage von 500 Stück vergriffen. Einen Eindruck von der Arbeit bekommt ihr aber hier:

A world in distress – Das Fotobuch von Dennis und Patrick Weinert

Kürzlich veröffentlichten sie nun ihr aktuellstes Werk. Mit dem Film „Ashes of Kivu“ zeigen die Brüder über 50 Minuten lang, die Lebensumstände im Kongo. Ein regierungskritischer Künstler, ein ehemaliger Kindersoldat sowie eine Gruppe Geflüchteter zeigen, wie sie ihr Leben gestalten, so kündigen es Dennis und Patrick Weinert an. Unter dem Motto „Zahl soviel du willst“ kann der Film als Webstream in ihrem Onlineshop bezogen werden: Dafür geht es hier entlang.

 Erste beeindruckende Bilder präsentiert bereits der Trailer.

Ashes of Kivu – Trailer

Schwere Kost gekonnt verpackt – die Weinert-Brüder regen mit ihren Werken zum Nach- und vielleicht auch Umdenken an. Ein tieferer Blick in ihre Arbeit lohnt sich.

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Sächsische Zeitung will Herkunft von Straftätern veröffentlichen

Die Sächsische Zeitung will eine Richtline des Presserates zukünftig ignorieren. Die Herkunft von ausländischen Straftätern und Tatverdächtigen darf laut Pressekodex nicht ohne weiteres veröffentlicht werden, da damit eventuell negative Stereotypen über bestimmte Ethnien bedient werden können. Allerdings ist dies keine bindende Richtline. Die Sächsische Zeitung steht bei einigen Lesern in der „Lügenpresse-Kritik“. Der Alleingang der Sächsischen Zeitung soll echte Fakten schaffen und keine Spekulationen im Internet über die Herkunft von Straftätern und Tatverdächtigen auslösen. Die Sächsische Zeitung reagiert damit auf einen Vorwurf, dass diese von staatlichen Medien beeinflusst wird, was sie Nennen darf und was nicht. Der Presserat sieht eine Aushöhlung des Pressekodex un der damit freiwilligen Selbstkontrolle der Medien.

Näheres dazu hier.

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Facebook stellt Algorithmus um

Facebook möchte demnächst seinen Algorithmus umstellen in Zukunft sollen Beiträge von Bekannten und Freunden wichtiger werden als die von Nachrichtenseiten, zum Nachteil der Medienbranche. Reichweitenverlust und weniger Traffic für Medienschaffende oder Family first?

Näheres dazu hier.

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Zum Thema G-Z

Habt ihr schon was vom Googles Project Bloks gehört? Das Ziel des Projekts ist den Kindern zu helfen, programmieren zu lernen. Die Plattform soll den Kindern spielerisch die Grundlagen der Programmierung vermitteln. Auf diese Weise könnten die Kinder schon sehr früh ihr technologisches Denken entwickeln, was dann auch die Kreativität der Kinder entfaltet. Im Artikel gibt es auch ein Video mit der Vorstellung des Projekts.

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Das neue Gadget schafft Nähe

Wir haben neulich über Smartwatches diskutiert. Heute habe ich gelesen, dass jetzt das Armband Pillow Talk auf dem Markt ist. Der Armband mit dem Lautsprecher ist für die Paare entwickelt, die in Fernbeziehung sind . Das neue Gadget überträgt den Herzschlag des Partners oder der Partnerin und verschafft die Nähe. Damit zwei Personen sich verbinden, benötigen sie eine App. Das Armband misst den Puls und sendet es an die App des Partners oder der Partnerin. Der Lautsprecher wird mit dem Handy verbunden und so hört man den Herzschlag der geliebten Person.

Als ich das gelesen habe, musste ich schmunzeln. Ich musste überlegen, ob ich so einschlafen könnte, wenn ich den Herzschlag meines Freundes unter dem Kissen hören würde. Ich muss sagen, ich war ein Jahr in China und mein Freund war in Deutschland. Schon wegen der Zeitverschiebung könnte uns so ein Armband nicht helfen. Ich finde das ein bisschen komisch und das wäre nichts für mich. Ich glaube nicht, dass der Herzschlag meines Freundes auf mich beruhigend wirken kann. Ich bevorzuge lieber telefonieren, chatten oder skypen.

Ich fand unglaublich, dass die Erfinder als Startup im Jahr 2015 angefangen haben und am Ende des Jahres fast 900 Unterstützer hatten. Anscheinend gibt es viele Paare, die weit weg voneinander sind und so was brauchen.

Hier ist der Link zum Video:

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Lesenswert, hörenswert, sehenswert

Schöne multimediale Beiträge findet man auf dem Bildungsblog, der 2014 extra für den Kurs „Journalistische Praxis Onlinemedien“ an der Georg-August-Universität Göttingen eingerichtet wurde. Schaut mal rein (auch wenn ihr dort bereits selbst irgendwann Beiträge veröffentlicht habt – es gibt viel Neues zu entdecken!)

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Nachtrag zu Twitter

Neuigkeiten von der digitalen Front: Das soziale Netzwerk Twitter will künftig die 140-Zeichen-Regel aufgeben und das Zeichen-Limit nach oben korrigieren. 10.000 (!) Zeichen sollen besonders mitteilsame Zeitgenossen zu Twitter locken. Eine Reaktion auf stagnierende Nutzerzahlen und ein erneuter Versuch, Twitter einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Verliert das Netzwerk durch die bevorstehende Neuerung sein wesentliches Charakteristikum? Hat es sich also bald ausgezwitschert? Oder könnte die Maßnahme sich tatsächlich positiv auf die Nutzerzahl auswirken?

Eine kleine Reminiszenz: Vor etwa fünf Monaten habe ich nicht daran gezweifelt, dass Twitter von seinen Plänen abweichen könnte. Heute sieht die Welt anders aus: Jack Dorsey, der Erfinder und Mitgründer von Twitter, dementiert bereits im März das Gerücht. Die Obergrenze von 140 Zeichen soll weiterhin bestehen bleiben.

Eingefleischte Twitter-Fans, die das soziale Netzwerk gerade wegen seiner kurzen und knappen Beiträge so lieben, wird es sicherlich freuen.

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# Twitter rüstet auf

… und führt Sticker für Fotos ein. Kein Witz: Die Nutzer können zukünftig mit der Twitter-App ihre Fotos ähnlich wie bei Snapchat mit unterschiedlichen Objekten oder Emojis bearbeiten. Ziel des amerikanischen Unternehmens ist es, das Vögelchen langfristig konkurrenzfähig zu erhalten. Zugegeben, das Rad wurde hier nicht neu erfunden. Twitter ahmt vielmehr ungeniert Facebook und Snapchat nach, die ihre Nutzer längst mit witzigen Stickern zum Schmunzeln bringen. Auch die Möglichkeit, Twitter nach bestimmten Stickern zu durchsuchen, ist weder kreativ noch notwendig.

Der Vogel wurde mit dieser Nachricht also nicht abgeschossen. Wie steht ihr übrigens zu Twitter? Gibt es hier überhaupt aktive Twitter-Nutzer? Ich habe mich selbst damit nie anfreunden können. Dennoch nehme ich gern Neuigkeiten darüber zu Kenntnis und lese abseits von Twitter häufiger mal lustige Tweets (in letzter Zeit wird man sogar beim Fernsehen damit konfrontiert). Dem Phänomen Twitter kann ich mich also nicht gänzlich entziehen.

(Bildquelle: Pixabay)

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Nachtrag zu G-Z

… erinnert ihr euch? Vor ein paar Wochen ging es bei uns im Kurs auch um die „Generation-Z“. Die fühlen sich jetzt von Werbung verfolgt, ist jedenfalls diesem Artikel zu entnehmen, der euch vielleicht interessiert.